Februar 3, 2008...4:12

Sind Singles frustriert und sexbesessen?

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Eine Umfrage der Single-Agentur Parship (Durchführung: Marktforschungsinstitut Innofact) untersucht, wie es tatsächlich um die Singles steht und kommt zu dem Ergebnis: Die gängigen Klischees gegenüber Singles sind längst überholt.

Vorurteil 1: Nur für sich verantwortlich
Singles denken nur an sich – und höchstens noch an das Alpenveilchen im Bürofenster? Pustekuchen! Jeder dritte Single zwischen 31 bis 40 hat Kinder. Bis zum Alter von 50 steigt der Anteil gar auf 62 Prozent. Für die Partnersuche erweist sich Nachwuchs als gewisses Handicap: Bei den kinderlosen Befragten gab jeder zweite an, ein Partner „mit Anhang“ komme für ihn weniger in Frage. 13 Prozent schließen eine solche Beziehung sogar komplett aus.

Vorurteil 2: Singles sind frustriert
Wer hätte das gedacht: Singles sind insgesamt sogar optimistischer als in Partnerschaft Lebende. 53 Prozent der befragten 18- bis 60-Jährigen sehen ihre Zukunft insgesamt positiv, gegenüber 45 Prozent der Liierten. 40 Prozent von über tausend Befragten bezeichnen sich als „überzeugte Singles“. „Überzeugt“ heißt allerdings nur, dass der Single-Status als freiwillig gewählt angesehen wird. Viele aus dieser Gruppe wünschen sich dennoch einen Partner. Lediglich 14 Prozent der Befragten sind mit ihrem Single-Dasein wirklich rundum zufrieden. Weitere 60 Prozent glauben zwar, dass es das perfekte Solo-Glück geben kann, empfinden aber selbst nicht so. Kommt dieses Bild etwa vor allem aus dem Fernseher?

Vorurteil 3: Sex spielt die Hauptrolle
Singles sehnen sich vor allem nach Zweisamkeit und dem Austausch mit einem Partner. Single-Männer empfinden Einsamkeit als besonders störend, während Zärtlichkeit und Körperkontakt stärker von Frauen vermisst werden. Erstaunlich: Nur wenigen der befragten Singles fehlt der Sex. Es streben auch nur wenige (8 Prozent) bevorzugt nach unverbindlichen Liebesabenteuern. Dagegen sehnen sich 37 Prozent nach einer langfristigen Beziehung. Weitere 22 Prozent sind diesbezüglich nicht festgelegt – und der Rest sucht zur Zeit gar nicht. Und was machen Singles in ihrer Freizeit? Da gibt’s keine großen Unterschiede zu den Liierten, mal abgesehen davon, dass Singles mehr Zeit alleine verbringen. Außerdem investieren sie etwas mehr Zeit in Kultur, Sport und ins Musizieren, und sie sind nicht so gern mit Pärchen zusammen.

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